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Artur Storch, Listenplatz 5

Zur Person

 

Geboren 1957 in Hünfeld

Aufgewachsen in Eiterfeld-Dittlofrod (280 Ew.)

Verheiratet, zwei erwachsene Kinder

Realschule Eiterfeld

Lehre als Radio- und Fernsehtechniker

Arbeiter Firma Siemens Bad Hersfeld

Fachoberschule

Studium Nachrichtentechnik

Beamter mit Tätigkeiten in Organisation

Controlling, Einkauf, Buchhaltung

Jetzt Pensionär

 

ca. 12 Jahre Betrieb eines Biohofes

mit Direktvermarktung, 20 ha im Nebenerwerb

ehrenamtlich im Biolandverband tätig,

ca. 35 Jahre Feuerwehr u.a. als Stv. Wehrfüher

Ausbilder, Mitglied der Techn. Einsatzleitung im KatS,

Einige Jahre Engagement bei lebkom Fulda,

Ziel Abschaffung der Genitalverstümmelung in Kenia,

Verbundenheit mit Afrika, 2-mal in Uganda

 

Politisch seit Ende der 80er aktiv,

Zuerst allein mit einer ein-Mann-Liste,

Dann viele Jahre bis 2015 bei den Grünen aktiv,

mit zeitweisen Sitzen in der Gemeindevertretung Eiterfeld

und Stadtverordnetenversammlung Hünfeld,

seit November 2021 hier bei der ÖDP

 

 

Ich möchte in den Landtag, um ...

zu zeigen, dass Menschen mit einer reichhaltigen Biographie, einen wertvollen Beitrag leisten können. Ich möchte die Menschen vertreten, die sich bei der Arbeit schon mal die Hände schmutzig gemacht haben. Ich möchte den Menschen eine Stimme geben, die noch wissen, was Freiheit und Eigenverantwortung, was Genügsamkeit und Resilienz bedeuten. Zurzeit ist kein Landwirt im Landtag vertreten. Das möchte ich ändern.

Ich möchte dazu beizutragen, die Lebensbedingungen für die Menschen im ländlichen Raum, wo ich zuhause bin, zu verbessern. Damit die Menschen sich dort wohlfühlen, weil das vorhanden ist, was sie für ihre Lebensgestaltung brauchen. Stadt und Land sollen dabei kein Gegensatz sein, sondern sich ergänzen.

 

Mensch vor Profit bedeutet für mich ....

... dass es auf einer endlichen Erde kein grenzenloses Wachstum geben kann. Die Biosphäre (Natur) ist kein Ort, wo wir „nur“ mal zu Gast sind oder Urlaub machen, wir Menschen sind ein Teil der Biosphäre (Natur). Aus meiner Zeit als Biolandwirt hat für mich folgende Aussage von dem Arzt und Mikrobiologen H. P. Rusch eine zentrale Bedeutung:

"Keine naturwidrige Handlung bleibt ohne Folgen. Kein natürliches Prinzip kann man unbestraft verletzen, keine natürliche Ordnung beseitigen ohne Gefahr für sich selbst. Die Einordnung des Menschen in die Ordnungen der Biosphäre (Schöpfung) ist eine unabdingbare Voraussetzung für sein Leben".

 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Meine politischen Ziele

Für eine Energiewende, die die Menschen mitnimmt

Eine Transformation der Energieversorgung ist zwingend notwendig. Dazu ist ein umfassendes Handlungskonzept und eine Technik offene Diskussion notwendig. Stromsparen ist immer sinnvoll, aber es wird mehr notwendig sein, um unsere Stromversorgung sicher und resilient zu machen. Energiegenossenschaften, regionale Strukturen, zellulares Energiesystem und Alternativen zur Speicherung von Energie sind Stichworte die Handlungsfelder aufzeigen. Es wird eine komplexe Herausforderung, bei der auf einzelne Hauruckaktionen verzichtet werden muss. Am Ende sollen alle etwas davon haben.

 

Für eine Landwirtschaft, die auch noch in 100 Jahren gesunde Lebensmittel produziert

Die Böden sind mehr als nur eine Oberfläche auf der wir gehen und stehen. Sie sind mehr als nur ein Standort auf dem die Pflanzen sich verankern. Neben sauberer Luft und sauberem Wasser sind gesunde Böden eine Voraussetzung für die Produktion von gesunden Lebensmitteln. Beenden wir die Misshandlung der Böden, der Biotope und Lebensräume für Menschen, Tiere, Pflanzen und Mikrolebewesen. Das was die Natur geschaffen hat, wozu sie sehr viel Zeit gebraucht hat, haben wir Menschen in „quasi einem Augenblick“, stark geschädigt. Durch den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger, durch Massentierhaltung und Monokulturen. Finden wir zurück auf den Weg zu einer Heilung der Biosphäre. Arbeiten wir mit der Natur, statt gegen sie.

 

Dem Ländlichen Raum und seiner Vielfalt eine Zukunft geben

Der ländliche Raum bietet Vielfalt und Vitalität. Er ist Lebens- und Erholungsraum für viele Menschen. Vor allem Vereine sind Träger von Hilfe und Unterstützung, von Kultur und Freizeitangeboten. Ich möchte gerne etwas unternehmen, um die vielen regionalen Mundarten zu erhalten.

 

Transparenz, Lobbyismus

Den Landtagsabgeordneten und der Regierung sachkundige Informationen geben, ihnen gegenüber, die eigene Sicht der Dinge darstellen, das ist notwendig und gut. Dazu gehört aber eine Transparenz, die jeden erkennen lässt, wer welche Rolle gespielt hat, und wer welchen Einfluss genommen hat.

Konkret bin ich für die Rückziehung des Sponsoringerlasses in Hessen. Aufgaben des Staates und der öffentlichen Hand werden immer von denselben auch bezahlt. Für Spenden und Schenkungen reicht ein Konto, dessen Beträge in den Haushalt einfließen.

 

Für eine Entbürokratisierung und Einfachheit

Zusammenleben braucht Regeln. Die Gestaltung der Regeln, sollte in Umfang und Sprache so gestaltet sein, dass die „meisten“ Menschen dies ohne fremde Hilfe verstehen. Das steigert die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern und senkt die Kosten in der Verwaltung. Weniger Regeln bedeutet mehr Freiheit aber auch mehr Eigenverantwortung. Das kann für manche gewöhnungsbedürftig sein. Am Ende steht aber ein Gewinn für alle.