Wo lässt sich's bloß gut sammeln?

Zum Sammeln gibt es folgende Überlegungen zur Standortwahl:

a) Alter und sozialer Hintergrund:
    1. junge, gebildete Leute (=> Studenten) verstehen am ehesten, was man will und was
        das rechtlich bedeutet
    => sie fühlen sich damit sicher zu unterschreiben => höchste Trefferquote
    2. sozial eher schwache oder Alternative - in jedem Falle solche, die mit dem System
       unzufrieden sind und nicht gleich durchschauen, dass wir mit der ÖDP zwar tolle Ziele
       aber kein Konzept zur Durchsetzung selbiger haben......
    => ich lasse je nach Region und Standort tendenziell Reiche eher aus, weil ich bei teuer
        Gekleideten, sprich, dem Establishment Zugehörigen, im Mittel nur Absagen erhalte... Muss
        jeder für sich ausprobieren, auch, ob man schick/gepflegt und teuer überhaupt
        unterscheiden kann. Neulich lernte ich, dass das viele nicht sehen....
        Ich erspare mir z.B. in Frankfurt sehr viel Frust und Herablassung damit, dass ich sie einfach
        auslasse.. ;)
b) Zeitpunkt im Tagesablauf:
    => Die Leute müssen entspannt sein und im Ruhe- oder Denk-Modus. Man sieht es auch an der
        Gangart. (Jemand, der gerade in einer shopping-Meile schlendert oder seine Einkäufe plant
        oder nach Hause bringen und dann endlich essen will/noch kochen muss, hat sicher keine
        Lust. Aber der, der sich auf zuhause freut und gerade von der U-Bahn hochkommt, dem
        kommts auf 3 Min auch nicht an....
c) Ort
    Stadtteil/Milieu - hier kommen die Sinus-Überlegungen rein!
    konkreter Ort:
        stehen oder gehen die Leute? Was haben sie vor? (Eile oder Muße?)
    => Wege von/zu Parkplätzen, Bushaltestellen, zwischen U-Bahn und Uni, vor einem Abend
    Cafe/Veranstaltungsort, vor Hochzeitsmessen, vor Theatern, indealerweise Mütter mit Kindern
    bei Nachmittagsvorstellungen, am Fahrradständer vor der Uni, auf der Flaniermeile am Main,
    aufm leeren Marktplatz im "Öko-Nazi-Stadtteil", so eine Passantin aus einem reichen Stadtteil
    zu mir.. ;), viel frequentierte Parkplätze zu Ausflugszielen am Wochenende (Achtung - das
    muss öffentlicher Grund sein!), ...
d) Art der Beschäftigung der Passanten:
    Was tun sie und wozu?
    Sind sie beladen und wollen nur noch schnell heim? Haben sie Feiertagslaune, Zeit, Kraft für
    ihre Umwelt und Mitmenschen?
    => Fußgängerzonen, Wochenmärkte und vor Läden ist für mich daher nur in absoluter
    Ausnahme/Not eine Option.
e) persönliche Verfassung:
    Wie schauen die Menschen drein? Sind sie psychisch beladen und vom Leben generell frustriert?
    Hier kann man zwar auch mal Glück haben und sie freuen sich total über Ansprache.. Ich meide
    allerdings die, bei denen ich den Eindruck habe, sie sind verbittert und abgeschottet. Bringt mir
    nur Frust, wenn ich angeblafft werde...