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Danni bleibt – Verkehrswende jetzt! ÖDP will Wald vor Rodung für A49 retten

2. stellvertretender Bundesvorsitzender Jan-Philipp van Olfen besucht Protest-Camp

Auch wenn die Herbststürme die Wipfel der Bäume mit Wind und Regen peitschen, harren sie im Camp aus. Die Umweltaktivisten im Dannenröder Wald lassen die Bäume nicht allein. Sie fürchten, dass große Vollernter anrollen und 100 Hektar Wald einfach plattmachen. Genau das droht zwischen Stadtallendorf und Homberg (Ohm). Dort soll der letzte Abschnitt der Autobahn A49 ausgebaut werden. Der 2. stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP, Jan-Philipp van Olfen, plant einen Solidaritätsbesuch im Dannenröder Wald. 

„Mit meinem Besuch im Protest-Camp mache ich klar, dass die ÖDP dafür eintritt, den wertvollen Baumbestand nicht für rückwärtsgewandte Mobilitätskonzepte zu opfern. Die ÖDP unterstützt das  Bündnis `Wald statt Asphalt´ beim gewaltfreien Protest gegen die Rodung dieser Flächen. Auch wir setzen uns für die Rettung des Dannenröder Waldes ein", erklärt Jan-Philipp van Olfen: „Gemeinsam stellen wir uns der Zerstörung gesunder Wälder für den Ausbau der A49 entschlossen entgegen. Hier geht es nicht nur um die Rettung eines Waldes, sondern um eine grundsätzliche Verkehrswende! Statt in den Ausbau von Straßen sollte unser Geld in den Ausbau des Schienenverkehrs und neuer Radwege fließen". 

Der Dannenröder Wald ist ein Trinkwasserschutzgebiet. Der Straßenbau gefährdet die Trinkwasserversorgung einer halben Million Menschen des Rhein-Main-Gebiets. „Dieser Wald ist ein gesunder Mischwald, der in Zeiten von Artensterben und Klimakrise auch als wichtiger CO2-Speicher nicht zerstört werden darf," so Jan-Philipp van Olfen. 

Unverständlich ist, dass die grüne Landesregierung tatenlos zusieht wie der Wald gerodet wird und damit erneut die scharfe Kritik von Umweltaktivisten auf sich zieht. „Hambacher Forst, Tesla Gigafactory Brandenburg, Kastenstände für Sauen – die Politik der Grünen zeigt in letzter Zeit, dass sie den Willen der Wähler*innen nicht ernst genug nehmen und sich an der Zerstörung der Natur beteiligen", beklagt der 2. stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP. Jan-Philipp van Olfen meint dazu: „Es braucht ein ökologisches Bewusstsein im politischen System. Die Zerstörung unserer Natur im Namen des Profits muss ein Ende haben!"


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