ÖDP unterstützt die Kampagne #RotlichtAus

„Prostitution und Menschenwürde sind nicht vereinbar!“

„Prostitution und Menschenwürde sind nicht vereinbar!“, erklärt Rosemarie Buchner vom Bundesarbeitskreis Frauen in der ÖDP und seit vielen Jahren engagierte Unterstützerin von Solwodi e.V. Entsprechend fordere die ÖDP schon seit 2013 eine konsequente Gesetzgebung gegen Prostitution nach dem so bezeichneten Nordischen Modell, das neben Schweden auch bereits in Kanada und Frankreich und anderen Ländern Gesetzeslage ist. Bei dieser Gesetzgebung ist die Inanspruchnahme sexueller Dienste gegen Geld strafbar, während das Anbieten straffrei bleibe (Freier werden bestraft, die Prostituierten nicht). BuchnersAntrag folgend hat die ÖDP auf ihrem letzten Parteitag in Ingolstadt im Mai 2017 auch mit großer Mehrheit beschlossen, die Kampagne #RotlichtAus des Landesfrauenrates Baden-Württemberg und von Sisters e.V. zu unterstützen. „Die aktuelle Gesetzgebung hat Deutschland zum Bordell Europas gemacht, und zum Hauptzielland für Menschenhandel aus Osteuropa!“, konstatiert ÖDP-Politikerin Buchner.

„#RotlichtAus möchte eine gemeinsame Plattform für Initiativen sein, die sich gegen Sexkauf engagieren und so dazu beitragen, den Teufelskreis aus Sex und Gewalt zu durchbrechen, in dem viele Prostituierte gegenwärtig gefangen sind.“ Buchner verweist darauf, dass sich die Kampagne #RotlichtAus Ende Juni auf einer Pressekonferenz einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wird.

Die ÖDP wünscht der Initiative großen Erfolg und fordert Gruppierungen und Einzelpersonen auf, sich unter http://www.rotlichtaus.de als Unterstützer/innen eintragen zu lassen. „Wie zur Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert formiert sich heute eine weltweite Bewegung zur Abschaffung der Prostitution“, so Buchner. Nach Schweden führte Norwegen und Kanada das Nordische Modell ein, zuletzt folgten Frankreich (2016) und Irland (2017). Die Zeit sei jetzt reif, ist sich Rosemarie Buchner sicher.


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