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Grünbuch warnt vor Wassermangel - Prognose Klimakatastrophe 2030

ÖDP-Bundesvorsitzender Christian Rechholz umreißt Lösungsansätze

Trinkwasser wird auch in Deutschland knapp. Damit rechnen Experten im neuen Grünbuch bis zum Jahr 2030. Mehr als 60 Wissenschaftler skizzieren für das Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit im Grünbuch regelmäßig, welche Gefahren unsere Gesellschaft in Zukunft bedrohen. In der jetzt erschienenen aktuellen Ausgabe wird beschrieben, wie 2030 in Teilen Deutschlands kaum mehr Trinkwasser zur Verfügung stehen könnte.

„Die Prognosen der Autoren im Grünbuch lesen sich wie ein schrecklicher Alptraum. Doch leider haben diese Fachleute schon häufig recht behalten. Vor fünf Jahren haben sie vor den Folgen einer weltweiten Pandemie gewarnt. Ihr damaliger Text liest sich heute wie eine Beschreibung unserer Gegenwart. Vor fünf Jahren konnten wir uns nicht vorstellen, welche Folgen ein Virus für die gesamte Weltbevölkerung haben könnte. Heute können sich viele noch nicht vorstellen, wie stark der Klimawandel auch unser Leben hier in Deutschland beeinträchtigen wird,“ so Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der ÖDP.

Durch die erwartete Hitze sind im Szenario des Grünbuches selbst Wasserlieferungen an Supermärkte immer wieder beeinträchtigt, da sich der Asphalt auf den Straßen aufbläht und diese Blow Ups die Fahrbahnen zerstören. Noch mehr Hitzetote, geschlossene Kindertagesstätten und Schulen sowie Ausgangssperren sind weitere Annahmen im jetzt erschienenen Grünbuch.

„Die ÖDP warnt seit ihrer Gründung 1982 vor den Folgen des permanenten Raubbaus an unserem Planeten. Sie bietet auch Lösungen an: Biolandbau schützt das Grundwasser vor weiteren Belastungen durch Chemikalien und den Boden vor Erosion. Aufforstung mit Mischwäldern sorgt für natürlichen Wasserkreislauf und bessere Speicherfähigkeit des Erdreichs. Dezentrale Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen mindert die Belastung der Atmosphäre durch klimaschädliche Abgase. Es ist höchste Zeit, dass die Konzepte der ÖDP in konkrete Politik umgesetzt werden und wir den Klimawandel ernst nehmen,“ so der Bundesvorsitzende Christian Rechholz. „Vor fünf Jahren wurden die Warnungen vor einer Pandemie in den Wind geschlagen. Das darf sich beim Klimawandel nicht wiederholen.“ 

Foto: Pixabay/S. Lachmann


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