Holz und Sanierung statt Beton und Abriss

Wer an Klimawandel und Überhitzung des planetarischen Systems denkt, der sorgt sich in der Regel um Kohleverstromung, Autoverkehr, Fliegerei, steigenden Fleischverzehr und Plastikmüll. Das alles trägt ja auch wirklich dazu bei, die Atmosphäre mit schädlichen Gasen anzureichern. Fachleute nennen aber noch einen ganz anderen Klimakiller: Beton. Bei der Herstellung von Zement wird nicht nur sehr viel Energie benötigt, es fallen auch erhebliche Mengen an Prozessemissionen an. So wird ein Bauboom mit Beton zum Klimaproblem. Die letzten Jahre der chinesischen Entwicklung haben dem Land gerade auch wegen der gewaltigen Bautätigkeit die Klimabilanz schwer verhagelt.

Weltweit, aber auch bei uns im Land, sollten klimabewusste Architekten und Bauherren Konzepte bevorzugen, die auf Bauerhalt, Sanierung, Modernisierung und Neubau mit Holz setzen. Der heute so beliebte Abriss von Bauten aus den 70er Jahren ist in der Mehrzahl der Fälle auch ein Klimafehler. 


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